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Akademisches Fechten

Mythen und Legenden

FechtenÜber das studentische Fechten, die Mensur, ranken sich unzählige Mythen, Legenden und Gruselgeschichten. Geschätzte 90% davon sind falsch oder zumindest fragwürdigen Inhalts und Ursprungs.

Oftmals wird die Mensur mit einem Duell gleichgesetzt. Historisch wie auch aus der Natur der Sache heraus ist dieser Vergleich falsch. Bereits im 19. Jahrhundert unterschied man strikt zwischen einem Duell zur Bereinigung von Streitereien und Ehrenhändeln einerseits und der Bestimmungs- oder Besprechungsmensur (wie sie auch heute noch gefochten werden) andererseits.

Die Mensur wird nicht gegen- sondern miteinander gefochten. Dabei begegnen sich die beiden Fechter – die sogenannten Conpaukanten – auf Augenhöhe. Sie wird also nicht als Austragung von Streitigkeiten, sondern als ein sportlicher Wettkampf zwischen zwei gleichwertigen Gegnern gesehen. Dabei gibt es kein „Gewinnen“ oder „Verlieren“, nur ein „Dabei-sein“.

Auch der sagenumwobene Schmiss – früher von den Studenten oftmals erhofft oder sogar provoziert – ist heute zur Ausnahme geworden, zeugt von einer schlechten Vorbereitung und ist daher eher Makel als Zierde.

Wir, die Landsmannschaft Bavaria, bejahen das akademische Fechten als Sport, der Geist und Körper fordert und stärkt. Gleichzeitig kräftigt die Mensur den Zusammenhalt der Bundesbrüder und nicht selten sind zwischen Conpaukanten lebenslange Freundschaften entstanden.

Du interessierst Dich für diese exotische Sportart, willst mehr über ihre Geschichte, die Regeln und den Ablauf erfahren? Komm doch einfach mal vorbei und lass es Dir bei dem ein oder anderen Bier erklären.

Gerne zeigen wir Dir das Fechten in der Praxis und beantworten Dir all deine Fragen – Sprich uns einfach an!